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Methoden der Technikfolgenabschätzung

Es existieren unterschiedliche Methoden und Durchführungsmöglichkeiten einer Technikfolgenabschätzung. Grundsätzlich aber ist der Ablauf meist ähnlich. Es werden verschiedene Literaturrecherchen und Analysen von Dokumenten durchgeführt, die durch Befragung von Experten ergänzt werden. Auf diese Weise werden erste, wichtige Erkenntnisse gewonnen, die die Spezialgebiete der späteren Untersuchung genau definieren und abgrenzen. Des Weiteren helfen verschiedene Fallstudien dabei genaue Angaben zu den erwarteten Auswirkung der TA zu liefern. In diesem Zusammenhangen werden auch Szenarien entwickelt und Computer-Simulationen entworfen, die die Quantität der Angaben weiter definieren sollen. Man spricht beispielsweise von einer “Umweltverträglichkeitsprüfung” (oft auch als UVP abgekürzt), wenn bei einer solchen TA-Untersuchung unterschiedliche umweltrelevante Gesichtspunkte vordergründlich sind. Um Risiken und Chancen besser bewerten zu können, werden nicht selten auch Bürgerbeteiligungen in diese Verfahren einbezogen. Da sich jedoch die Untersuchungsumgebung ständig verändern kann, ist eine genaue Prognose relativ unsicher, da die Folgen im Vorfeld schwer abschätzbar sind.

Beispiel für den Ablauf einer Studie zur Technikfolgenabschätzung

  1. genaue Definition des Problems
  2. Technik- und Technologiebeschreibung
  3. eindeutige Beschreibung von möglichen Nebenwirkungen
  4. Definition und Beschreibung möglicher Betroffenen
  5. Abschätzung der sozialen und ökologischen Entwicklungen der Technik
  6. Folgenbewertung der Anwendung
  7. analytische Bewertung von politischen Handlungsoptionen
  8. verständliche Erläuterung der Untersuchungsresultate